Biographie
Krassimira Stoyanova wurde in Bulgarien geboren und studierte Gesang und Violine an der Musikhochschule in Plodiv und Violine am Konservatorium Russe.

1995 debütierte sie an der Opera National de Sofiya. Dort erarbeitete sie sich ein weitgefächertes Repertoire: Rigoletto (Gilda), Le Nozze di Figaro (Susanna), Il Guarany (Cecilia ), und I Fosca (Delila) von Antonio Carlo Gomes, La Juive (Rachel), La Clemenza di Tito (Vitellia) und Idomeneo (Ilia).

Es entwickelte sich eine rege Gastspieltätigkeit, die die junge Sopranistin an folgende Opern- und Konzerthäuser führte: Metropolitan Opera: La Traviata (Violetta), Nationaloper Helsinki: Le Nozze di Figaro (Gräfin), New Israeli Opera Tel Aviv: La Juive - Neuproduktion (Rachel), Don Giovanni (Donna Anna), Teatro Colon, Buenos Aires: I Pagliacci - Neuproduktion - (Nedda), Carnegie Hall: Les Huguenots (Valentine), La Battaglia di Lignano (Lida), Hamburgische Staatsoper. La Traviata (Violetta), Royal Opera House Covent Garden: La Bohème (Mimi), Opernhaus Köln: La Juive (Rachel) Galaabend mit Neil Shicoff, Ravenna Festival: Beethoven's IX. Symphonie unter Riccardo Muti, Opernhaus Zürich: La Traviata (Violetta), Deutsche Oper Berlin: Idomeneo (Elettra), Le Nozze di Figaro (Gräfin), Konzerthaus Berlin: Rossini's Stabat Mater unter Maestro Marcus Creed mit CD-Aufnahme, Rio de Janeiro: Carmen (Micaela), BAYERISCHE STAATSOPER MÜNCHEN: Carmen (Micaela), SALZBURGER FESTSPIELE: Les Contes´Hoffmann (Antonia), Teatro Reggio di Torino: Beethoven's IX. Symphonie unter Myung-Whung Chung, Festspielhaus Baden-Baden: Beethoven's IX. Symphonie unter Christoph Eschenbach, etc ...

Seit 1998 ist Krassimira Stoyanova mit der Wiener Staatsoper eng verbunden - sie sang dort unter anderem: La Juive - mit TV-Produktion (Rachel), Le Nozze di Figaro (Gräfin), Carmen (Micaela), Les contes d'Hoffmann (Antonia), Turandot (Liù), I Pagliacci (Nedda), La Bohème (Mimi), etc ...

Die Saison 2004/2005 begann für Krassimira Stoyanova mit Il Trovatore an der Washington Opera; es folgten Turandot (Liù) an der Metropolitan Opera, Falstaff (Alice), Simone Boccanegra (Amelia) und Les contes d’Hoffmann (Antonia) an der Wiener Staatsoper, ein Konzert in der Carnegie Hall/New York sowie das Dvorak Requiem in München.

2005/06 war die Sopranistin bereits eine vielbeachtete Anna in Puccinis Le Villi an der Wiener Staatsoper (Neuproduktion), sowie eine gefeierte Donna Anna in Don Giovanni in Bilbao (Neuproduktion). An die Wiener Staatsoper kehrte sie im Falstaff (Alice) zurück, eine Rolle, die sie auch in Dresden verkörpern wird. Weitere Highlights der laufenden Saison sind: Otello (Desdemona) am Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie in Tokyo (Neuproduktionen) sowie Szymanowskis Stabat Mater in Monte Carlo und Beethovens 9. Sinfonie im Wiener Musikverein.

Spielzeit 2006/07: Saisoneröffnung an der Wiener Staatsoper mit Otello/Desdemona sowie Vorstellungen von Le Villi und Nozze di Figaro (Gräfin) mit M° Ozawa, Konzerte (9. Beethoven) mit Sir Colin Davis beim Gstaad Festival und mit Mariss Jansons am Concertgebouw in Amsterdam, Brahms-Requiem mit M° Fedoseev im Wiener Konzerthaus, an der Metropolitan Opera New York I Pagliacci/Nedda und La Traviata, Deutsche Oper Berlin I Pagliacci. Auf besonderen Wunsch von Placido Domingo wird sie an seiner Jubiläumsgala am 19. Mai 2007 in Wien teilnehmen.

Zur Saisoneröffnung 2007/08 stehen Vorstellungen von Simone Boccanegra und Otello an der Wiener Staatsoper sowie La Boheme an den Staatsopern München und Dresden auf dem Programm. In München wird sie in dieser Saison auch als Luisa Miller zu hören sein. Auch in dieser Saison kehrt die Künstlerin wieder an der Metropolitan Opera zurück, diesmal mit Hoffmanns Erzählungen. Am Liceu in Barcelona debütiert sie die Rolle der Luisa Miller. Ebenso auf dem Programm stehen Konzerte mit Mariss Jansons (9. Beethoven in Salzburg und Baden-Baden sowie Brahms-Requiem in München und beim Luzern-Festival).

Die Spielzeit 2008/09 wird an der Metropolitan Opera mit Don Giovanni/Donna Anna eröffnet. Es folgen Otello- und Falstaff-Vorstellungen an der Wiener Staatsoper sowie eine Produktion Simone Boccanegra am Liceu in Barcelona. Es folgen Konzerte mit M° Jansens am Concertgebouw in Amsterdam (Dvorak-Requiem). An der Staatsoper Hamburg wird Krassimira Stoyanova die Titelpartie in der Neuproduktion von Iphigenie en Tauride singen.